Sie wünschen eine Zertifizierung?
- Wünschen Sie eine Zertifizierung für Ihr 1-2-3-QM-System, kontaktieren Sie uns bitte. Wir senden Ihnen gerne die erforderlichen Unterlagen zu.
Nachfolgend haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Zertifizierung zusammengefasst. Bei Rückfragen sind wir gerne für Sie da.
Ist eine Zertifizierung gesetzlich gefordert?
In welchen Fällen empfehlen Sie eine Zertifizierung?
- Für eine Zertifizierung sprechen zum einen Marketinggründe, aber vor allem die Teilnahme an Direktverträgen mit den Krankenversicherungen. Letzteres ist für Zahnmediziner derzeit noch eher uninteressant.
- Direktverträge: In den nächsten Jahren wird das ärztliche Einkommen zu immer größeren Anteilen aus Direktversicherungen, Hausarztverträgen mit den Krankenversicherungen usw. kommen. Nur wenige dieser Verträge fordern derzeit eine Zertifizierung, die meisten begnügen sich noch mit der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Daher ist es unseres Erachtens nach sinnvoll, sich für ein System zu entscheiden, welches zertifizierungsfähig ist und dieses auch so zu pflegen, dass eine Zertifizierung im Bedarfsfall zeitnah erfolgen kann.
- Marketinggründe: Zu einer Top-Praxis gehört auch eine Zertifizierung, mit der Sie Ihr Qualitätsbewußtsein auch nach außen hin demonstrieren. Allerdings sollte man die Wirkung eines solchen Zertifikates nicht überschätzen: Guter Service, kurze Wartezeiten usw. sind für den Patienten sicherlich wichtiger als ein Zertifikat an der Wand.
Was macht ein Zertifizierer eigentlich?
- Ein Zertifizierer prüft zum einen, ob die Norm (z.B. ISO 9001:2008, QEP, etc.) korrekt umgesetzt wurde. Zum anderen wird geprüft, ob Sie die Dinge in der Praxis so machen, wie sie in Ihrem QM-System beschrieben sind.
- NICHT Bestandteil der Zertifizierung ist z.B. die Güte Ihrer Arbeit.
Warum bieten Sie nur DIN EN ISO 9001:2008 an und nicht andere Systeme wie z.B. QEP?
- Für uns kamen zu Beginn unseres QM-Engagements nur 2 Systeme wirklich in Frage: QEP oder DIN EN ISO 9001:2008, die beide zu gleichen Teloen 90% des Marktes für QM-Systeme abdecken. Zwar gibt es noch andere Systeme wie EPA, KTQ usw., diese spielen jedoch am Gesamtmarkt kaum eine Rolle.
- Die DIN EN ISO hatte früher den Ruf, zu sperrig und überdimensioniert zu sein. In der Tat hatten die ersten QM-System für Arztpraxen einen immensen Umfang. Allerdings gibt es hier große Spielräume der Ausgestaltung, die wir mit 1-2-3-QM genutzt haben: Ausgehend von einem sehr umfangreichen System haben wir alles Überflüssige in mühsamer Kleinarbeit entfernt und sind so zu einem sehr schlanken und gut handhabbaren System gekommen, welches sich auch noch leicht und mit wenig Aufwand pflegen lässt.
- Bei Systemen wie QEP muss ein recht starrer Kriterienkatalog durchgearbeitet werden, der nur wenig Spielräume lässt. Daher ist die Ausarbeitung bei QEP so kompliziert und zeitaufwändig (siehe hierzu auch die Studienergebnisse).
- Die meisten Patienten kennen die DIN EN ISO, sie ist das am weitesten verbreitete Qualitätsmanagementsystem weltweit. das bedeutet für unsere Klienten also auch ein gutes Stück Zukunftssicherheit (was man von QEP angesichts der Diskussionen um die Rolle der KVen nicht immer behaupten kann).
- Unser System ist nach Förderung bedeutend billiger die durchschnittlichen Kosten eines QEP-Systems, siehe hierzu unsere Vergleichstabelle.
Können Sie selbst als time pro med die Praxis zertifizieren?
- Nein, das wäre unseriös. Wir haben eine umfassende Marktrecherche durchgeführt und können Ihnen akkreditierte Zertifizierer nennen, die unser System gut kennen. All unsere Praxen haben bislang ihre Zertifizierung geschafft.
Was kostet eine Zertifizierung?
- Für das Zertifikat und seine Aufrechterhaltung sollten Sie bei einem akkredititierten Zertifizierer mit einem Preis von ca. 500 bis 600 Euro pro Jahr rechnen. Große Zertifizierungsgesellschaften wie der TÜV verlangen mitunter das 3-4-fache.
Worauf sollte ich bei einem Zertifizierer achten?
- Es gibt sog. akkreditierte und nichtakkreditierte Zertifizierer. Grundsätzlich handelt es sich bei Managementsystemen nicht um einen gesetzlich geregelten Bereich (anders als dies z.B. bei der Herstellung von Medizingeräten usw. der Fall ist). Das bedeutet, dass jeder sich eigentlich Zertifizierer nennen kann und darf (das wären dann nicht akkreditierte Zertifizierer.)
- Generell empfehlen wir die Wahl eines akkreditierten Zertifizierers, dieser ist z.B. bei der IAR, der TGA, dem DAR oder der GAC akkreditiert und verpflichtet sich zur Einhaltung bestimmter Standards, die von den Akkreditierungsinstitutionen überwacht werden.
- Es gibt gut 40 akkreditierte Zertifizierer. Wünschen Sie eine Zertifizierung, kontaktieren Sie uns bitte, gerne nenne wir Ihnen geeignete Ansprechpartner.
Zurück zu: Musterdokumente
Weiterlesen: Prüfungen durch KV / KZV
Hier finden Sie weitere Informationen: